Archiv | Juli, 2011

Debuggen von Server-side JavaScript

27 Jul

Ich habe in meinem privaten Blog einen Post verfasst, wie man (NodeJS) basierten Server-side JavaScript Code debuggen kann. Damit möglichst viele was davon haben, habe ich das ganze auf Englisch verfasst und stelle deshalb hier einfach den Link zum Original-Post ein.

http://somethingaboutcode.wordpress.com/2011/07/26/debug-etherpad-lite-server-side-javascript/

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Was ist Mendeley?

26 Jul

Manche von Euch haben mitbekommen, dass ich Mendeley Advisor für die Universität Paderborn geworden bin. Gestern hat Mendeley ein Einführungsvideo online gestellt, dass ich Euch natürlich nicht vorenthalten will. Schaut es Euch mal an und entscheidet, ob das bei Eurer Arbeit hilfreich sein könnte. Mein Tipp: ja es kann und ja es wird hilfreich sein.

What is Mendeley? from Mendeley on Vimeo.

Etherpad speckt ab – Etherpad-lite

22 Jul

Etherpad krankt bis dato an dem Problem, dass es vor allem auf der Serverseite ein ziemlich aufgeblasenes, resourcenverschwendendes Biest ist. Dieser Umstand ist geschichtlich gewachsen und rührt daher, dass Etherpad ursprünglich dafür konzipiert wurde, die Vorzüge des AppJet Frameworks unter Beweis zu stellen. Diese Wurzeln machen Etherpad auf der Serverseite jedoch behäbig, unhandlich und verschwenden Unmengen an Ressourcen, von der schwierigen Wartbarkeit einmal ganz abgesehen.

Auf der etherpad-dev Mailingliste kam nun heute eine Mail herein, dass ein Fork namens etherpad-lite (https://github.com/Pita/etherpad-lite) existiert, welcher eine Portierung von Etherpad von AppJet auf NodeJS zum Ziel hat. Laut README ergeben sich daraus eklatante Codeeinsparungen u.a. mit folgenden Effekten (siehe https://github.com/Pita/etherpad-lite#readme)

Etherpad Etherpad Lite
Size of the folder 30 MB 1.5 MB
Languages used server side Javascript, Java, Scala Javascript (node.js)
Lines of server side Javascript code 101410 5330
RAM Usage immediately after start 257 MB 16 MB

Man beachte vor den Unterschied zwischen knapp 100000 LOC für AppJet auf der Serverseite vs. knapp 5000 LOC for NodeJS.

Leider kommt dieser Fork für meine Arbeit wohl etwas zu spät, da erst Mitte August mit der offiziellen Veröffentlichung gerechnet wird. So werden im Augenblick essentielle Features wie bsp. Plugins noch nicht unterstützt.

Sobald das Plugin-System funktioniert, scheint es jedoch der Etherpad-Fork der Wahl für zukünftige Weiterentwicklungen zu sein.

SETapp Präsentation

19 Jul

Heute um 15:00 fand in der Fürstenallee in Paderborn die Präsentation meiner Bachelorarbeit zum Thema: „Einsatz der Near Field Communication Technologie im wissenschaftlichen Kontext – Konzeption und Implementierung einer mobilen Applikation für das Android-Betriebssystem“ statt.

Ziel war es, den anwesenden Zuhörern eine kurze Übersicht über die entstandene Applikation und die angetroffenen Probleme zu geben.

Neben einer Präsentation von Android und NFC selbst, war es Ziel zu begründen, warum Mendeley als Service-Provider und JSON als Datenaustauschformat gewählt wurden.
Anschließend werden gewählte Design-Patterns und einzelne Funktionen präsentiert, welche anschließend im Live-Einsatz begutachtet werden konnten.

Somit endet nun meine Bachelorarbeit, welche am 30.04.11 begonnen wurde. Die eigentliche Arbeit kann über Wolle eingesehen/verteilt werden und eine Veröffentlichung des entstandenen Codes (sowohl GAE-Projekt, als auch Android-Projekt) ist geplant.

Vielen Dank an dieser Stelle gilt der Firma Samsung, welche sowohl Leihgeräte als auch NFC-Tags gestellt hat für die Evaluation der Applikation gestellt hat.

Bei Fragen zu dieser Publikation stehe ich natürlich gerne über Twitter zur Verfügung.

Ein Ergebnis aus der Praxis

16 Jul

Die ersten Ergebnisse der Ähnlichkeitsfindung in Artefakt-Akteur-Netzwerken sind vielversprechen. Das Netzwerk enthält alle Veröffentlichungen im Rahmen der EC-TEL-Konferenz von 2006 bis 2010 (229 Paper). ectel_beispielDie Artefakt-Ähnlichkeit wurde mit Hilfe von zwei verschiedenen TF-IDF-Varianten, einmal mit Dimensionsreduzierung durch LSA und abschließend Cosinus-Ähnlichkeit bestimmt.

Die Akteur-Ähnlichkeit wurde aufgrund dieser Daten bestimmt und das Ergebnis ist zufriedenstellend. Die Ähnlichkeit zwischen Mletzko und Nelker (1) entspricht der Ähnlichkeit der von ihnen verfassten Paper (127 & 81). Die Ähnlichkeit von Nelker zu Reinhardt (2) ist mit 0.66 etwa doppelt so hoch. Dazu wird die Ähnlichkeit aller Paper von Reinhardt zu Nelker aufsummiert:

81 – 127 (0.33) und 81 – 81 (1) = 1.33

Die Summe wird durch die Anzahl der Paper geteilt und so ergibt sich die Ähnlichkeit von 0.66.

Dieser kleine Ausschnitt dient dazu, das Ergebnis der Akteur-Ähnlichkeit auf Plausibilität zu prüfen. Und dies scheint recht erfolgreich zu sein…